Der wichtigste Bezugspunkt handelsbezogener Aktivitäten ist der Verbraucher mit seinen Konsumwünschen. Auch die kontinuierliche Weiterentwicklung von verschiedenen Fachmarktformaten lässt sich auf eine Veränderung der Verbrauchertrends zurückführen. Denn in wettbewerblich saturierten und intakten Märkten bestimmt der Endkunde durch sein Ausgabeverhalten, was Erfolg hat und was nicht. Seit den 1970er-Jahren verändert sich die Handelslandschaft tiefgreifend. Angebotsvielfalt und v. a. eine attraktive Preisgestaltung sind seitdem in den Fokus der deutschen Konsumenten gerückt. Die Konsequenz in den letzten Jahrzehnten war die angesprochene Flächenexpansion der filialisierten, preisorientierten Fachmärkte. Neben dem ausgeprägten Preisbewusstsein der deutschen Verbraucher bestimmt Zeitmangel zunehmend das Einkaufsverhalten. Beim reinen Versorgungskauf steht einzig und allein die schnelle und bedarfsgerechte Deckung von Gütern des täglichen Bedarfs im Vordergrund und soll so schnell wie möglich erledigt werden.