Kundenprofil

Die im Folgenden aufgeführten Daten basieren auf regelmäßig durchgeführten Befragungen der Kunden von 24 Fachmarktzentren sowie der Verbraucher im erweiterten Einzugsgebiet dieser Center. Es handelt sich um Befragungsintervalle von drei Jahren, die inzwischen mehrfach durchgeführt wurden. Dadurch ergibt sich auch eine Lägsschnittbetrachtung der Kunden und ihres Verhaltens.

Die dargestellten Werte sind die Mittelwerte der letzten Befragungsepoche 2010 bis 2012. Bei der Darstellung von Entwicklungen werden die Daten der zweiten Epoche (2007 bis 2009) sowie der ersten Epoche (2004 bis 2006) zum Vergleich herangezogen.

Die Kunden der Fachmarktzentren  

  • sind mit einem Anteil von 61 % überwiegend weiblich,
  • verteilen sich auf zwei Hauptgruppen: „Junge Familie“ und „Best Ager“,
  • sind in den Altersgruppen 25 bis 39 Jahre und 50+ im Vergleich zu ihrem Anteil an der Bevölkerung überrepräsentiert,
    • < 25 Jahre: Bevölkerungsanteil 24 %, Kundenanteil 10 %,
    • 25 - 39 Jahre: Bevölkerungsanteil 18 %, Kundenanteil 21 %,
    • 40 - 49 Jahre: Bevölkerungsanteil 17 %, Kundenanteil 17 %,
    • > 50 Jahre: Bevölkerungsanteil 41 %, Kundenanteil 52 %, 
  • haben ein Durchschnittsalter von 49 Jahren,
  • verfügen zwischen 50 und 59 Jahren i. d. R. über das höchste Haushaltsnettoeinkommen.


Bei 25 % der Kunden leben Kinder unter 18 Jahren im Haushalt. Im Laufe der Jahre hat der Anteil dieser Haushalte abgenommen, von 32 % in der ersten Epoche (Befragungszeitraum 2004 bis 2006) auf den heutigen Wert, der unter dem Bundesdurchschnitt von 28,9 % für Mehrpersonenhaushalte mit Kindern liegt (Einwohnerstand 1.1.2011).

Die durchschnittliche Haushaltsgröße der Kunden in den Centern beträgt 2,4 Personen und liegt damit über dem Bundesdurchschnitt von 2,1 (Stand 2011). Der Anteil berufstätiger Kunden liegt heute bei 56 %. Er ist im Laufe der Zeit um 6 % gestiegen. Dieser Zuwachs hat zusätzlich zur Steigerung der Haushaltsnettoeinkommen der Kunden in den Centern beigetragen.

Bevorzugte Verkehrsmittel für den Centerbesuch

  • Auto 87 % (Schwankungsbreite: Stadtteilcenter: 72 %; 
    „grüne Wiese“: 97 %),
  • ÖPNV 5 %, 
  • zu Fuß 5 %,
  • Anteil der Autofahrer hat sich über die Epochen hinweg um 9 % gesteigert, 
  • Anteil der ÖPNV-Nutzer hat um 4 % abgenommen 

Die Kunden der untersuchten Center verfügen derzeit im Durchschnitt über ein monatliches Haushaltsnettoeinkommen von 1.466 €. Der geringste Einzelwert liegt bei 1.213 €, der höchste bei 1.781 €. Der geringste Wert stammt aus einem Center in den neuen Bundesländern, der höchste aus dem Westen. Die Einkommen insgesamt sind aber von der ersten zur dritten Epoche um fast 13 % gestiegen. Dabei ist der Wert des niedrigsten Einkommens stärker gestiegen als der des höchsten, nämlich um fast 42 % von 856 € auf heute 1.213 €. Im selben Zeitraum ist der Höchstwert nur um 4 % gestiegen. Das durchschnittliche Haushaltsnettoeinkommen in der Bundesrepublik ist während der drei Epochen insgesamt um 14 % gewachsen.