Verkaufsfläche

Im Zuge der Analyse wurden 259 Fachmarktzentren mit einer kumulierten Verkaufsfläche von 5,2 Mio. m² identifiziert, auf die die geforderten Kriterien zutreffen. Durchschnittlich entfallen dabei rund 19.900 m² Verkaufsfläche auf einen einzelnen Standort. Von den 118 Mio. m² Gesamtverkaufsfläche in Deutschland entfallen also rund 4,4 % auf diese 259 Fachmarktzentren.

Auf das Bundesland Sachsen entfällt absolut betrachtet der größte Verkaufsflächenanteil mit 655.000 m², gefolgt von Nordrhein-Westfalen (579.000 m²), Bayern (546.400 m²), Brandenburg (517.700 m²) und Niedersachsen (468.000 m²). Die Top-5-Bundesländer vereinen mit rund 54 % gut die Hälfte der gesamten Verkaufsfläche.

Wird die Verkaufsfläche in Bezug zur Einwohnerzahl gesetzt, ändert sich das Bild: Mit Ausnahme des Stadtstaates Bremen (231 m² je Einwohner) dominieren die neuen Bundesländer Brandenburg (204 m²), Mecklenburg-Vorpommern (196 m² ), Sachsen-Anhalt (177 m²) und Sachsen (158 m²) in punkto Verkaufsfläche pro 1.000 Einwohner. Der Grund dafür ist, dass in den neuen Bundesländern nach der Wiedervereinigung durch Nachholeffekte, aber nicht zuletzt auch durch Sonderabschreibungen und niedrigere Grundstückpreise überproportional viele Fachmarktzentren angesiedelt wurden.

In Sachen Verkaufsflächendichte führen Stadtstaaten das Ranking an: Bremen mit 364 m² Verkaufsfläche pro km² Fläche und Berlin mit 162,6 m². Hamburg folgt interessanterweise abgeschlagen mit nur 39,7 m², Sachsen (35,6 m²) und das Saarland (27,5 m²) nehmen die Plätze vier und fünf ein.

Von den 259 identifizierten Fachmarktzentren haben 114 eine Verkaufsfläche zwischen 10.000 und 15.000 m². Diese Größenklasse macht prozentual betrachtet mit 44,0 % auch den größten Anteil aus. Nur 31 bzw. 12,0 % der Fachmarktzentren haben eine Verkaufsfläche über 30.000 m². Weitere Details im FMZ Report 2013.