Zentralörtliche Funktion

Ferner wurde ausgewertet, ob die zentralörtliche Funktion einer Stadt Einfluss auf die Höhe der Verkaufsfläche hat. Die Einteilung der Gemeinden erfolgte dabei mittels des GfK Regiotyps, mit dem eine Bewertung von Standorten hinsichtlich Regionalität und Zentralität möglich ist. Der Regiotyp ist eine hierarchische Klassifikation der Gemeinden in Deutschland und liefert einen einfachen Indikator zur Bewertung der funktionalen Bedeutung einer bestimmten Region. Unterschieden werden insgesamt sechs Hierarchiestufen

  • Metropole (ab 400.000 Einwohner), 
  • Großstadt, 
  • Ober-/Mittelzentrum mit dicht besiedeltem Umland, 
  • Ober-/Mittelzentrum mit ländlichem Umland, 
  • weniger zentrale Gemeinden mit dicht besiedeltem Umland und 
  • weniger zentrale Gemeinden mit ländlichem Umland.

Der größte Teil der Fachmarktzentren ist mit 29 % in weniger zentralen Gemeinden mit dicht besiedeltem Umland angesiedelt. Hinsichtlich der durchschnittlichen Größe ist festzustellen, dass auf weniger zentralen Gemeinden mit einem dicht besiedelten Umland mit rund 26.300 m² die höchste durchschnittliche Verkaufsfläche pro Fachmarktzentrum entfällt, auf Ober-/Mittelzentren mit einem dicht besiedelten Umland mit rund 17.300 m² die niedrigste.

Weitere Details im FMZ Report