Planungsrecht und Bau

Während Fachmärkte von Kunden und Investoren durchweg positiv angenommen werden, stellt sich die Situation für Kommunen vielschichtiger dar. Einerseits tragen Fachmärkte mit ihrer Sortimentsvielfalt und -kompetenz maßgeblich zur qualitativen und quantitativen Versorgung der Kommunen mit Konsumgütern bei. Andererseits ist der Fachmarkt als großflächiges Vertriebsformat stadtbildprägend. Damit stellt sich vorrangig die Frage nach der städtebaulichen Integration im Ansiedlungsprozess. In der Verträglichkeitsdiskussion fungieren dabei die Gesetze und Verordnungen des Bauplanungsrechts als Regularien.
Mit den Anforderungen der Handelsunternehmen und Verbraucher wachsen auch automatisch die Anforderungen an die Architektur von Fachmarktzentren. Zudem müssen aufgrund der Hallenbauweise ohnehin bei vielen Standorten lebensverlängernde Maßnahmen ergriffen werden, um die Immobilien zu erhalten bzw. ihren Wert zu steigern.