Online ist keine Einbahnstraße

Es gibt nicht nur den sogenannten Beratungsklau, bei dem der Kunde sich im Laden beraten lässt und dann online shoppt, sondern in ca. gleich großem Umfang auch das Gegenteil: Research Online, Purchase Offline (ROPO-Effekt). Viele Verbraucher wollen Waren sehen, fühlen, anprobieren, riechen, schmecken, bevor sie sie kaufen. Zudem wollen viele, dass ihr Wohnumfeld mit einer gesunden Handelsstruktur ausgestattet ist, damit die Lebensqualität erhalten bleibt. Ebenfalls nicht zu unterschätzen: Einkaufen/Shoppen ist Freizeitgestaltung und somit ein sozialer Akt. Diese und weitere Faktoren kann der Onlinehandel nicht ersetzen. Noch etwas sollte man nicht vergessen: Gemäß einer Studie von Deloitte sind ca. 75 % der 250 größten Onlinehändler weltweit Anbieter aus dem stationären Handel, die ihr Angebot auch online verfügbar machen. 

Die Stärkung des Kerngeschäfts der Händler kann auch durch Angebotsbündelung in Fachmarktorientierten Shopping Centern erfolgen, die im Gegensatz zu typischen Fachmarktzentren ein deutlich breiteres Angebotsspektrum abdecken und mit einer Shopping Mall zusätzlich für mehr Vielfalt, Abwechslung und Einkaufserlebnis sorgen.